Implementierung eines Herzschrittmachers bei Herzrhythmusstörungen

Die Herzspezialisten Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelderund PD Dr. med. Christophe Wyss erläutern die Implementierung eines Herzschrittmachers bei Herzrhythmusstörungen.

 
 

Herzschrittmacher

Bei Herzrhythmusstörungen ist der Herzschrittmacher eine bewährte Therapieoption. Der Herzschrittmacher wird unter Lokalanästhesie durchgeführt und in einer knapp einstündigen Operation unter die Haut implantiert. Die Elektrode wird durch einen kleinen Hautschnitt in eine Vene eingeführt und zum Herzen vorgeschoben. Unter Röntgenkontrolle wird diese in der rechten Herzkammer verankert.

Über die Elektrode werden elektrische Impulse abgegeben, welche das Herz stimulieren, damit es nicht aus dem Takt fällt. Das medizinische Gerät registriert ab dem Eingriff die Herztätigkeit. Bei zu langsamer Herztätigkeit gibt der Herzschrittmacher elektrische Impulse ab, die eine optimale Herzfrequenz sicherstellen. Der individuell programmierte Schrittmacher sollte alle halbjährlich kontrolliert werden.

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Operationszugang


Alternative Therapiemethoden bei einer Herzrhytmusstörung (Vorhofflimmern)


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