Stent-Implantation bei einer Herzkranzgefässe-Erkrankung

Die Herzspezialisten Prof. Dr. med. Roberto Corti, Dr. med. Ivano Reho und PD Dr. med. Christophe Wyss erläutern die Stent-Implantation.

 
 

Stent-Implantation bei Koronare Herzkerkrankung

Ein Stent ist ein steifes Röhrchen aus Metall oder Kunstfasern. Er wird in die verengten Herzkranzgefässe implantiert mit dem Ziel, die Gefässwände zu stützen, erneute Ablagerungen zu verhindern und den Blutfluss zu gewährleisten. Ein Stent besteht aus einem Gerüst und einer medikamentösen Beschichtung, die neuste Generation Stents ist biologisch abbaubar.

Zugang

Implantation eines Stents.jpg

Die Implantation eines Stents geschieht wie folgt: Nach einer Punktion des Arms (1) oder der Leiste (2) injizieren unsere Fachärzte mittels Herzkatheter Kontrastmittel in die Herzkranzgefässe.

So können anhand von Röntgenstrahlen die Herzkranzgefässe dargestellt werden. Dann wird der Stent mittels Herzkatheter oder Ballonkatheter zum Herz geschoben. Bei letzterem Vorgehen sitzt der Stent zusammengefaltet auf einem Ballon. Wenn der Ballon aufgeblasen wird, entfaltet sich der Stent und stützt die Gefässwand.

Bei signifikanten Verengungen lassen sich zeitgleich oder verzögert ein oder mehrere Stents platzieren.

Übrigens: Der Ballonkatheter wurde in Zürich vom Arzt Andreas Grüntzig erfunden. Was ihm 1977 bei der ersten Operation mittels seiner Erfindung gelang, löste Begeisterung aus. Er rettete einem Kaufmann, der sich einer herkömmlichen Herzoperation verweigerte, das Leben.


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