Koronarangiographie (diagnostisches Röntgenuntersuchung der Herzkranzgefässe)

Die Herzspezialisten PD Dr. med. Christophe Wyss und Dr. med. Ivano Reho erläutern das diagnostisches Untersuchungverfahren der Koronarangiographie bei Herzkranzgefässverschlüssen.

 
 

Koronarangiographie (Röntgenuntersuchung der Herzkranzgefässe)

Die Koronarangiographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der die Herzkranzgefässe abgebildet werden. Bei dieser Untersuchung wird ein Röntgenkontrastmittel über einen Herzkatheter in die Herzkranzgefässe injiziert und mittels Röntgenstrahlen sichtbar gemacht. Das Diagnostikverfahren erfolgt unter Narkose des Patienten. Mit dieser Herzkatheteruntersuchung werden die rechte und die linke Herzkranzarterie mit ihren Seitenästen hinsichtlich Verengungen oder Verschlüsse der Koronargefässe lokalisiert und quantifiziert.

Die bildliche Darstellung und und Analyse der Gefässverschlüssen ist Voraussetzung für die Therapie-Entscheidung zur Aufdehnung oder Wiedereröffnung von Herzkranzgefässeen.

 

Die Koronarangiographie erfolgt minimal-invasiv, unter Narkose des Patitenten und wird in 80 % der Fälle über die linke Unterarmarterie (radial) und in 20% der Fälle über die Leistenarterie (femoral) durchgeführt.

Trotz Fortschritten im Bereich der bildgebenden Verfahren (Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Echokardiographie) ist die Koronarangiographie weiterhin das wichtigste Verfahren zur Analyse der Herzkranzgefässe. Komplikationen bei Herzkatheruntersuchung liegen unter 1%.


Alternative Therapiemethoden bei einer Erkrankung der Herzkranzgefässe (Koronare Herzkerkrankung)


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