Minimal-invasive Bypass-Operation bei einer Herzkranzgefässe-Erkrankung

Die Herzspezialisten Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder und PD Dr. med Sacha Salzberg erläutern die minimal-invasive Bypass-Operation bei einer Herzkranzgefäss-Erkrankung (Koronare Herzkerkrankung)

 
 

Minimal-invasive Bypass-Operation (MIDCAB) im Hybrid Verfahren

Es besteht die Möglichkeit, einen Bypass ohne Eröffnung des Brustkorbs anzulegen – mittels einer sogenannten MIDCAB-Operation (Minimally-Invasive-Direct-Coronary-Artery-Bypass-Operation). Hierbei wird minimalinvasiv die linke Brustwandarterie zum Bypass präpariert.

Unsere Fachärzte eröffnen den Brustkorb über einen etwa vier Zentimeter langen Einschnitt unter der linken Brustwarze (1), anschliessend können sie «off-pump», also ohne Herz-Lungen-Maschine, die Brustwandarterie mit der Koronararterie verbinden. Ein einfacher Bypass ist geschaffen. Während der gleichen OP können sie gegebenenfalls Stents in die verengten Gefässe implantieren.

Operationszugang

Die Operationszugänge des Hybrid-Verfahrens liegen unterhalb der Brustwarze (1) oder in der Leiste und im Arm (2).

Dieser Eingriff ist neuartig und wird im speziellen Hybrid-Operationssaal durchgeführt. Hybrid steht für die Kombination verschiedener Techniken: in diesem Fall jener der Stentimplantation mittels Katheter und jener der Bypass-Chirurgie (1).

Das Hybrid-Verfahren vereint zwei Techniken: die konventionelle Herzchirurgie mit dem Anlegen eines Bypasses und die Koronarographie mit der Implantation eines Stents.


Alternative Therapiemethoden bei Koronare Herzkerkrankung


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