Was heisst Mitralklappeninsuffizienz?

Die Herzspezialisten PD Dr. med. Sacha Salzberg und Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder beantworten Patientenfragen zur Diagnose und Therapien von Mitralklappeninsuffizienz.

 
 

Bei der Herzkrankheit "Mitralklappeninsuffizienz" handelt es sich um die Undichtigkeit der Mitralklappe, der Segelklappe zwischen dem linkem Vorhof und der linken Herzkammer. Dadurch kommt es zu einem Rückfluss des Blutvolumens vom linken Vorhof in die linke Kammer. Dies führt im weiteren Verlauf zu einer Dehnung (Dilatation) des linken Vorhofs und bei schweren Formen auch der linken Herzkammer (Ventrikel). Durch den ständigen Rückfluss des Blutvolumens vom linken Vorhof in die linke Kammer kommt es dauerhaft zu einer Überlastung der Herzkammern, was die Entwicklung einer Herzinsuffiziens zur Folge haben kann.


Diagnose Mitralklappeninsuffizienz

Was sind die wichtigsten Symptome von Mitralinsuffizienz?

Leichte Formen der Mitralinsuffizienz sind bei vielen Patienten vorhanden und verursachen in der Regel keinerlei Beschwerden. Die typischen Symptome der schweren Herzinsuffizienz sind:

- Allgemeine Leistungsminderung, schnelle Ermüdung

- Belastungsdyspnoe (Atemnot)

- Herzstolpern oder Herzrasen bis zum Vorhofflimmern

Was können mögliche Ursachen von Mitralinsuffizienz sein?

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Als Ursache für die erworbene Mitralinsuffizienz kommen unterschiedliche Krankheitsbilder in Frage:

- Postinfarzielle Mitralinsuffizienz nach Herzinfarkt

- Ischämische Mitralinsuffizienz aufgrund von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels

- Relative Mitralinsuffizienz bei einer aufgedehnten vergrösserten linken Herzkammer

- Mitralklappenprolaps (Anomalie der Mitralsegel mit Vorwölbung von Klappenanteilen in den linken Vorhof und dadurch bedingter Schlussunfähigkeit der Mitralklappe)

- Zerstörung der Mitralklappe durch eine Endokarditis

Wie funktioniert die Diagnose von Mitralklappeninsuffizienz?

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Erste Hinweise ergibt meistens die körperliche Untersuchung durch einen typischen Geräuschbefund beim Abhören mit einem Stethoskop (Auskultation).


Die Diagnose wird heutzutage regelhaft durch die Herzultraschalluntersuchung (Transthorakale Echokardiographie) gestellt.

Manchmal ist dann zusätzlich noch eine Herzultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus erforderlich (Transösophageale Echokardiographie)


Therapie bei Mitralklappeninsuffizienz

Medikamentöse Therapie

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Herzinsuffizienzmedikation bei einer schweren Mitralinsuffizienz mit Zeichen der Herzinsuffizienz (Diuretika, ACE Hemmer, B-Blocker, ggf. Digitalis, ggf. orale Antikoagulationstherapie).

Operative Therapie

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Bei allen Patienten mit einer schweren Mitralinsuffizienz ist die Indikation für eine Herzklappenoperation zu prüfen. Nach Möglichkeit wird eine klappenerhaltende operative Klappenrekonstruktion durchgeführt.

Ist eine Klappenrekontruktion nicht möglich muss eine künstliche Herzklappe (biologisch oder mechanisch) eingesetzt werden.

MitraClip-Therapie

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Mitraclip ist als minimal-invasives kathetergestütztes Verfahren eine Therapieoption für Patienten mit einer schweren Mitralinsuffizienz, die aufgrund von Vor- oder Begleiterkrankungen ein hohes OP-Risiko haben oder inoperabel sind.


Minimal-invasive und robotor-unterstützte Mitralklappenrekonstruktion

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Vorbereitung, Eingriff und Klinikaufenthalt

Vorbereitung

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Welche Patienten eignen sich für den Eingriff?

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Voruntersuchung

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Operativer Eingriff

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Empfehlung und Team?

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Dauer

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Klinikaufenthalt und Nachsorge

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Klinik-Aufenthalt (Hirslanden)

Nach einer minimalinvasiven Behandlung bleiben Sie zunächst 24 Stunden auf der Intensivstation und werden danach zwei bis vier Tage in der Bettenstation der Klinik überwacht. Die Nachsorge in der Klinik Hirslanden etc.. Die behandelnden Ärzte werden die Dauer des Aufenthalts jeweils nach den individuellen Bedürfnissen und den gesundheitlichen Erfordernissen ausrichten.

Nachsorge

Wenn Sie aus dem Klinikaufenthalt kommen, müssen Sie anstrengende Aktivitäten (wie z.B. Heben und Tragen) für mindestens 30 Tage vermeiden. Die meisten Patienten brauchen danach zu Hause keine spezielle Hilfe mehr, die über die erforderliche aktuelle Versorgung für alle anderen Erkrankungen hinausgeht.


Versicherung und Kostenübernahme

Wir behandeln stationär Patienten aller Versicherungsklassen.

Ambulante Abklärung und Behandlung

Die Kosten werden für alle in der Schweiz versicherten Personen durch die obligatorische Krankenkasse übernommen. Von der Krankenkasse nicht übernommen werden die im Vertrag vorgesehene Franchise und der obligatorische Selbstbehalt (10%).

Stationäre Abklärung und Behandlung

Vollständige Kostenübernahme (abzüglich Franchise) durch die Versicherung, nach Kostengutsprache. Bei Wohnsitz ausserhalb des Kantons Zürich lohnt sich die Versicherungsabklärung, wenn es im Wohnkanton keine invasive Kardiologie und/oder Herzchirurgie gibt.


Kontaktieren Sie uns für Ihre Fragen zur "Mitralklappeninsuffizienz"

+41 44 387 97 00

PD Dr. med. Sacha Salzberg

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Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder

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