Vorhofflimmern

Ablation bei Vorhofflimmern


Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Dieser Vortrag ist auf Schweizerdeutsch, es geht um die "Thorakoskopische Ablation bei Vorhofflimmern", welcher im Oktober 2017 in der Klinik Hirslanden aufgenommen wurde.

Die Thorakoskopische Ablation ist eine alternative zur Katheterablation und kann speziell in Problemfällen mit hartnäckigem Vorhofflimmern sehr hilfreich sein.

Bei diesem Eingriff werden endoskopisch, d.h. minimalinvasiv die Lungenvenen Isoliert und das Herzohr (LAA) wird mit einem Clip von der Blutbahn ausgeschlossen.

Dies führt dazu dass nach der Thorakoskopsichen Ablation kein Blutverdünner mehr notwendig ist. Dieser Eingriff ist sehr schonend und bietet ausgezeichnete Langzeitresultate.

Nehmen Sie sich etwas Zeit für den nachfolgenden Video-Vortrag mit theoretischen Informationen, praktischen Fragen und Patientenstimmen.




Herzklappen-Operation

Die katheterbasierte Herzklappentherapie ist auf dem Vormarsch.


Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder

Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder

Die katheterbasierte Herzklappentherapie wird ohne Öffnen des Brustkorbs und den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine am schlagenden Herzen ausgeführt.

Viele Patienten, die Operationen an den Herzklappen hatten, schildern den Eingriff als sehr belastend. Als besonders traumatisch werden der Einsatz der Herz-Lungen-Maschine oder das Öffnen des Brustkorbs empfunden. Beides ist in vielen Fällen nicht notwendig, erklärt Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder, Spezialist für Kardiochirurgie und Direktor der HerzKlinik Hirslanden in Zürich (Schweiz).

„Wir operieren immer mehr Patienten mit einer katheterbasierten Methode. Der Zugang erfolgt in der Regel über die Leiste. Lange Zeit wurde diese Methode nur angewandt, wenn Patienten unter beträchtlichen Nebenerkrankungen litten oder bereits eine Herzklappen-OP hinter sich hatten. Aber wir haben damit in den vergangenen Jahren sehr gute Resultate erzielt und die Genesung unserer Patienten erfolgt sehr viel schneller als bei der minimalinvasiven oder offenen Herzklappen-OP“.

Bisher wird die katheterbasierte Methode vor allem bei Erkrankungen der Aortenklappen angewandt. Ein klinischer Einsatz auch an den Mitralklappen sollte in den nächsten Jahren möglich werden, glaubt Herzexperte Grünenfelder.

Herzstillstand nur für wenige Sekunden

Der grosse Vorteil der katheterbasierten Herzklappenoperation besteht darin, dass sie sozusagen am schlagenden Herzen ausgeführt werden kann.  Die neue Herzklappe wird zusammengefaltet in die Leistenarterie eingeführt und von einem Katheter, einem dünnen Kunststoffschlauch, zum schlagenden Herzen geschoben. Durch den Impuls eines Herzschrittmachers wird das Herz für nur 10-15 Sekunden „still gelegt“. In dieser kurzen Zeit wird die neue Klappe per Ballon entfaltet. Dabei wird die alte Herzklappe nicht wie bei anderen Operationsmethoden herausgeschnitten, sondern durch die neue Klappe an die Gefäßwand gedrückt und verbleibt an Ort und Stelle. Nach Stoppen des Schrittmachers wird der normale Herzschlag wieder automatisch übernommen.

Kurze OP, schnelle Genesung

Der kathetheterbasierte Herzklappeneingriff dauert nuretwa 45 Minuten. Erfahrende Chirurgen und Kardiologen können ihn durchaus in nur 30 Minuten bewältigen, bestätigt Prof. Grünenfelder. Je kürzer der Eingriff, desto geringer die Belastung für den Patienten. Hinzu kommt, dass der Klappenaustausch per Katheter nicht unbedingt in Vollnarkose erfolgen muss. Zum Vergleich: Eine minimalinvasive Herzklappen-OP mit Zugang nahe des Brustbeins oder im Rippenzwischenraum und Einsatz der Herz-Lungen-Maschine dauert 2 bis 2 1/2 Stunden.

„Der grosse Vorteil ist, dass die Patienten die Klinik bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen können“, so der Herzspezialist. „ Ein Reha-Aufenthalt ist in der Regel nicht notwendig. Insgesamt dauert die Genesung, wenn alles nach Plan läuft, etwa 4 Wochen – bei der minimalinvasiven 6-8 Wochen und und der offenen Methode mindestens zwei bis drei Monate“.

Geringes Risiko

Gemessen an der Sterblichkeitsrate innerhalb der ersten 30 Tage nach der Operation gibt es sowohl bei der minimalinvasiven als auch bei der katheterbasierten Herzklappen-OP nur ein äußerst geringes Risiko. Jüngere Patienten ohne Zusatzerkrankungen werden häufig nach der minimalinvasiven Methode operiert. Das Sterblichkeitsrisiko liegt hier bei unter einem Prozent. Obwohl die katheterbasierte Herzklappen-OP bisher häufig bei älteren Patienten oder bei Zweiteingriffen angewandt wird, liegt die Sterblichkeit auch hier nur bei 1 bis 2 Prozent.

„Diese Ergebnisse werden dazu beitragen, dass zukünftig noch mehr Patienten katheterbasiert operiert werden“, bekräftigt Prof. Grünenfelder: „Sofern keine anatomischen Schwierigkeiten vorliegen spricht wenig dagegen, dass dieser schonende Eingriff auch der breiten Masse der Patienten zu Gute kommt“.




Kriterien für die Aufnahme in das Netzwerke von PRIMO MEDICO sind Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung.


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Herz-Insuffizienz

Herz-Überwachung über das Handy-Netz bei Herz-Insuffizienz


PD Dr. David Hürlimann Hürlimann

(im Gespräch mit Sprechstunde Doktor Stutz)

PD Dr. med. David Hürlimann

PD Dr. med. David Hürlimann

So einfach und unmittelbar konnte der Arzt die Herzfunktion seiner Patienten noch nie fernüberwachen. PD Dr. David Hürlimann analysiert die Daten, die vom Biomonitor übermittelt wurden. Aufgrund des Resultates entscheidet er, ob es sich um ein harmloses Ereignis oder einen Notfall handelt.

Er beklagte sich über Unwohlsein, kurze Bewusstseinsstörungen, manchmal sogar längere Aussetzer. Doch die Vorfälle passierten nie beim Arzt und auch nie in der Klinik. PD Dr. David Hürlimann, Kardiologe in der Herzklinik Hirslanden Zürich: „In solchen Fällen veranlassen wir zuerst eine 24- oder 48-Stunden-EKG-Untersuchung. Leider verpasst man selbst damit die Ereignisse oft, da sie nur selten vorkommen. Um den Problemen auf die Spur zu kommen, implantieren wir in besonderen Fällen einen sogenannten Eventrecorder, der es erlaubt über Monate bis Jahre den Herzrhythmus zu überwachen. Die erhobenen Daten lassen sich bei Bedarf abfragen, wenn der Patient das Ereignis meldet.

Handy-Herz.jpg

Seit einiger Zeit gibt es ein sogenanntes Homemonitoring-System, das übers Handynetz funktioniert. Stellt das Gerät eine Anomalie fest, wendet es sich an eine Daten-Zentrale, von wo aus detaillierte Informationen zur aktuellen Situation des Herzens direkt auf den Bildschirm des Arztes übertragen werden. Das ist sehr praktisch für den überwachten Patienten, denn er muss selber nichts tun. Alles geht automatisch und vor allem weltweit. Bisher musste sich der Patient mühsam über eine Analogleitung erst einwählen und die Daten übermitteln.

Das System eignet sich speziell auch für Patienten, denen vielleicht nur einige Male im Jahr schwarz wird vor den Augen und bei denen bisher kein Arzt herausgefunden hat, was los ist, weil 24-Stunden EKGs die Ereignisse immer verpasst haben. Mit dem Biomonitor meldet sich der Patient,  wenn die besagten Symptome wie Schwindel, Schwarz werden etc. auftreten und der Arzt kann aus der Ferne analysieren,  was passiert ist. Für den Betroffenen ist das eine wesentliche Erleichterung, weil der Weg in die Klinik meist zu weit und der Anfall dann schon längst vorüber ist.“

Wo liegt der Vorteil für den Arzt beim neuen Biomonitor? PD Dr. David Hürlimann: „Man erfährt viel schneller, dass beim Patienten etwas nicht stimmt. Auch dann, wenn der Patient selber gar nicht bemerkt, dass ein Vorfall stattgefunden hat. Bei Vorhofflimmern oder anderen Herzrhythmusstörungen kommt das häufig vor. Bei einer Anomalie wählt sich das Gerät selber ins Funknetz ein und übermittelt die Daten. Vollautomatisch. Mit dem Homemonitoring lässt sich auch die Funktionstüchtigkeit anderer Geräte wie implantierter Defibrillatoren oder Herzschrittmacher überprüfen. So erfährt der Arzt beispielsweise, ob bei einem ICD-Patienten eine Schockabgabe stattgefunden hat und er registriert, welches Ereignis dazu geführt hat. Ist etwas verdächtig, können wir denPatienten sehr rasch in die Klinik rufen. Anders herum kann der Patient beruhigt werden, wenn er unnötig das Gefühl hat, es sei etwas nicht in Ordnung.“

Welche Patienten kommen für die Fernüberwachung besonders in Frage? PD Dr. Hürlimann: „Es sind in den meisten Fällen Patienten mit Herzinsuffizienz, die einen Defibrillator tragen. Dann Schrittmacherpatienten, die ohne Schrittmacher überhaupt keinen Eigenrhythmus mehr haben. Dort ist es wichtig, dass man solch ein Monitoring im Einsatz hat, denn man möchte früh erfahren, wenn beispielsweise eine Schrittmacherelektrode defekt ist.

Wo wird der kleine ‚Computer‘ platziert? PD Dr. Hürlimann: „Er kommt unterhalb des Schlüsselbeines unter die Haut, an die gleiche Stelle wie normale Schrittmacher.“ Ein schwieriger Eingriff? „Nein, das Einsetzen geht ambulant und dauert nur 20 bis 30 Minuten. Dann bleibt der Patient noch zwei bis drei Stunden unter Beobachtung und anschliessend darf er nach Hause. Das Gerät hat ja keine Elektroden in den Blutgefässen und ist völlig ungefährlich. Mit dieser Technologiehaben wir schon Rhythmusstörungen bei Patienten entdeckt, die während 10 Sekunden lang ohne Herzschlag warenund so, dank der richtigen Diagnose, mit einem Herzschrittmacher ausgestattet werden konnten.“

 

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Zurich LAA Meeting 2017

Summary of the 3rd Zurich LAA Management Course "Heart-Team Strategies"


Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

For the third year in succession, The Zurich LAA Management Course took place on September 1st and 2nd Zurich Switzerland. A total of 85 participants came to the Sonnenberg Convention Center.

The lectures were very lively and filled with positive discussions. We hope everyone had a good experience and also thank all participants for taking time out of their busy schedules to come to Zurich for this event.

In addition special thanks goes to our industry partners without whom this event could not be organized.

>> Summary of the Zurich LAA Meeting September 2017

 

Zurich LAA Meeting 2017 Feedbacks and Impressions


Thank you dear partners, doctors, colleagues, and friends.

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Mitral valve surgery

Pitfalls in Quantifying the Severity of Mitral Valve Regurgitation (Patient Case)


PD Dr. med. Patric Biaggi

Published, June 27, 2017 on www.acc.org



Should the follwing patient be referred for mitral valve surgery?


PD Dr. med. Patric Biaggi

PD Dr. med. Patric Biaggi

A 56-year-old man was referred for evaluation of severity of mitral regurgitation (MR). Three years ago, he was diagnosed with moderate mitral valve regurgitation due to mitral valve prolapse during a regular follow-up for his stable coronary artery disease. During his last visit with the referring cardiologist, the MR appeared to have increased. At that time, the patient did not report any symptoms and claimed to regularly perform mountain hikes. A bicycle stress test was terminated because of dyspnea at 98% of the age/gender predicted work capacity. Stress echocardiography immediately after the stress test revealed a right ventricle to right atrium pressure gradient of 69 mmHg.

On examination, the patient did not show clinical signs of cardiopulmonary decompensation. His blood pressure was 128/72 mmHg, and his resting heart rate was 56 bpm. On auscultation, there was a 3/6 systolic murmur at the apex and the left parasternal border.

Transthoracic echocardiography revealed eccentric MR toward the aortic root (Movie 1). The left ventricular (LV) size and systolic function were within normal range (LV volume indexed to body size: 56 ml/m2, three-dimensional [3D] LV ejection fraction: 61%), and the left atrium size was in the upper normal range (34 ml/m2 by 3D echocardiography). However, 3D strain depicted a reduced LV global longitudinal strain of -16.6% (normal range -19.9 ± 3.1) (Movie 2). Detailed analyses of the MR are shown in Movies 3 and 4, including systolic reversal of pulmonary vein flow, quantification of MR, and 3D transesophageal echocardiography (TEE).

A coronary angiogram showed patent epicardial coronary arteries. The results of the right heart catheter were as follows:

  • Cardiac index = 1.7 l/min/m2

  • LV end diastolic pressure = 12 mmHg

  • Mean wedge pressure = 15 mmHg

  • V-wave = 18 mmHg

  • Mean pulmonary pressure = 17 mmHg

The kidney function and the level of N-terminal pro-B-type natriuretic peptide were normal.


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3rd Zurich LAA Management Course

Save the date and register


Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

For the third year in succession, The Zurich LAA Management Course will take place on September 1 & 2 at the FIFA Convention Center in Zurich, Switzerland. We look forward to welcoming you in Zurich for yet another fascinating and interactive program.

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Cardiac emergency?

24-hour acute intervention service for heart attacks through to cardiac surgical treatment


Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder, Dr. med. Thierry Aymard, Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Acute diseases of the cardiovascular system are serious emergency situations which must be detected quickly and treated immediately. Medical expertise, efficient alarm structures, simple registration processes and the permanent availability of the entire range of current emergency interventions (from outpatient treatment, and a 24-hour acute intervention service for heart attacks through to cardiac surgical treatment) ensure optimum, state of the art patient care.

+41 44 387 33 22

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Mitralvalve Repair?

Mitralvalverepair at Heart Clinic Zurich -  DaVinci assisted Heart Surgery


Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder & Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Check out our latest Video: Mitral valve repair with the DaVinci. Truly innovative minimally invasive heart surgery. 

Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder and his team during the heart surgery

Ein Roboter für die Herzen

Dank Roboter-Unterstützung lassen sich defekte Herzklappen so schonend wie nie reparieren. Jetzt auch in der Schweiz.


Prof. Jürg Grünenfelder und Prof. Dr. Sacha Salzberg

(im Gespräch mit Sprechstunde Doktor Stutz)

Kaum aus dem Operationssaal und schon wieder auf den Beinen.

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Die meisten Herzklappen-Operationen finden am offenen Herzen statt. Der Brustkorb wird aufgeschnitten, das Brustbein gespreizt, das Herz freigelegt. Doch das Risiko eines solchen Eingriffs ist umso grösser, je schlechter es dem Patienten geht. Für sehr schwache Patienten, die unter vielen Nebenerkrankungen leiden, ist der konventionelle Eingriff darum mit mehr Komplikationen und einer höheren Sterblichkeitsrate verbunden. Darum wendet man bei ihnen die minimal-invasive Methode an, wo durch ein winziges Loch operiert wird. Selbst jüngere oder sonst gesunde Herzklappenpatienten entscheiden sich zunehmend für diese neue Technik, weil sie mit ihr viel schneller wieder auf den Beinen sind und den Arbeitsalltag aufnehmen können.

Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder

Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder

Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder und PD Dr. med. Sacha Salzberg von der Herzklinik Hirslanden in Zürich gehen noch einen Schritt weiter. Zum ersten Mal in der Deutschschweiz nehmen sie einen Roboter zu Hilfe, mit dem sie minimal-invasive Eingriffe an der Mitralklappe durchführen. Wo liegen die Vorteile? PD Dr. Sacha Salzberg: «Dank Robotertechnik sieht der Chirurg das kleine Operationsfeld dreidimensional und zehnfach vergrössert.

Der Zugang ist kleiner als bei der normalen minimal-invasiven Methode, und die Rippen werden überhaupt nicht gespreizt. Teamarbeit ist gefragt. Prof. Grünenfelder bedient den Da-Vinci-Roboter und fokussiert auf den chirurgischen Eingriff. Ich stehe direkt am Operationstisch und unterstütze ihn. Wir können im Brustraum viel mehr und viel klarer sehen, weil der Roboter mit winzigen Instrumenten arbeitet. Defekte Herzklappen lassen sich dank der präzisen Robotertechnik selbst dann noch erhalten und reparieren, wenn man sie mit der herkömmlichen Methode längst hätte ersetzen müssen. Und jeder Herzspezia­list weiss: Es ist viel besser, eine Herzklappe zu reparieren als sie zu ersetzen.»

Höhere Anforderungen als bei normalem Eingriff

Bei Kollegen in New York und Brüssel haben sich Grünenfelder und Salzberg das Wissen über die neue Robotertechnik angeeignet. Und nach eingehender Prüfung auch den Entscheid gefällt, diese Art der herzchirurgischen Eingriffe überhaupt in Zürich anzubieten. «Die Anforderungen an das Chirurgenteam sind höher als bei einem normalen Eingriff. Es bedarfausgesprochener Fingerfertigkeit und viel Übung, gepaart mit grosser Erfahrung», sagt Prof. Jürg Grünenfelder. «Das ist echte Spitzenmedizin. Wenn man es einmal auf diese Art gemacht hat, möchte man nicht mehr ohne Roboter arbeiten. Das lohnt sich wirklich. Und die Resultate sind eindrücklich. Wir haben vor wenigen Wochen eine 83-Jährige an der Mitralklappe operiert. Nach dem schonenden Eingriff mit dem Da-Vinci-Roboter stand sie schon am nächsten Tag auf und spazierte herum. Am fünften Tag sagte sie, sie fühle sich sehr gut und wolle nun nach Hause. Es ist fast wie ein Wunder. Menschen, die vor der Operation kaum mehr eine Treppe steigen konnten, blühen in kürzester Zeit wieder komplett auf.»

Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörung?

Minimalinvasiver Eingriff bei Vorhofflimmern


Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Prof. Dr. med. Sacha Salzberg

Das Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und tritt vor allem im Alter auf. Das Herz ist komplett aus dem Takt geraten, Vorhöfe und Herzkammern schlagen in unterschiedlichem Rhythmus.

Die Behandlung mit einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff kann die Lebensqualität des Patienten deutlich verbessern. Das Abklemmen des Herzohrs soll zudem die gefürchtete Komplikation, den Hirnschlag, verhindern.



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Herzklappen?

Herzklappen ersetzen, ohne den Brustkorb zu öffnen


Prof. Dr. med. Roberto Corti und Prof. Dr. med. Georg Noll

Prof. Dr. med. Georg Noll

Prof. Dr. med. Georg Noll

Herzklappen-Erkrankungen werden oft nur per Zufall entdeckt und sind unbehandelt gefährlich, sogar tödlich.

Wenn die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt, sollte man hellhörig werden und nicht denken, dass dies zum normalen Alterungsprozess gehört.

Herzklappen sind wie Schleusen im Herz, die aufgehen und das Blut durchlassen. Im Laufe des Lebens nutzen sich die Herzklappen jedoch ab. Es kann zu Kalkablagerungen kommen. Diese Verengung lässt das Blut nicht mehr richtig durchfliessen.

Helfen Medikamente nicht ausreichend, müssen die Herzklappen ersetzt werden. Manchmal sind ältere Patienten jedoch von mehreren Krankheiten geplagt, sind geschwächt und können nicht operiert werden. Genau für diese Patienten gibt es eine schonende Methode, die Herzklappen zu ersetzen ohne den Brustkorb zu öffnen. «Gesundheit heute» schaut genauer hin und will wissen, ob diese neuere Technik hält, was sie verspricht.

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Herzklappenreparatur mit MitraClip

Herzklappenreparatur mit MitraClip


Prof. Dr. med. Roberto Corti

Prof. Dr. med. Roberto Corti

Prof. Dr. med. Roberto Corti

Grosse Mühe beim Atmen und Wasser in der Lunge. Der Grund war eine defekte Herzklappe. Weil er bereits mehrere Bypass Eingriffe und einen Herzinfarkt hatte, kam eine Operation am „offenen“ Herzen nicht mehr in Frage.

Die Ärzte entschieden sich für eine Alternative, der sogenannten MitraClip-Methode. Unter Anwendung modernster Technik, wurde der minimal-invasive Eingriff im neuen Hybrid-Operationssaal der Klinik Hirslanden durchgeführt.

Prof. Dr. med. Roberto Corti und Prof. Dr. med. Jürg Grünenfelder bei einem Eingriff